Daniel und Sebastian stellen in dieser Folge ein besonderes Weiterbildungsformat für Moderatorinnen und Moderatoren vor: das Methoden-Camp. Spezieller Fokus sind Moderatoren-Pools in größeren Organisationen. In zweitägigen Formaten lernen die Teilnehmenden spielerische Tools kennen und entwickeln daraus passende Anwendungen für ihre eigenen Workshops. Grundlage sind die Playristik© als Analyseperspektive und die Playdaktik© als Gestaltungsansatz. Anhand von Entry Games, Frame Games und kurzen Interventionen wird sichtbar, wie die Themen Kommunikation, Zusammenarbeit und Führung erlebbar gemacht und anschließend reflektiert werden können. In der Methoden Werkstatt werden anschließend eigene Designs für konkrete Alltagssituationen entwickelt.
In unseren Methoden-Camps arbeiten wir viel mit Moderatorinnen und Moderatoren sowie ganzen Moderationspools aus größeren Organisationen. Die Gruppen bestehen meist aus zehn bis zwölf Personen, die Workshops moderieren, Projekte begleiten oder Veränderungsprozesse unterstützen. Über zwei Tage entsteht ein gemeinsamer Arbeitsraum, in dem Methoden ausprobiert, reflektiert und auf den eigenen Kontext übertragen werden. Es geht dabei weniger um das Sammeln neuer Tools als um die Frage, wie Moderationsformate bewusst gestaltet werden können. Viele der Teilnehmenden bringen sehr unterschiedliche Situationen mit. Manche begleiten Projektkickoffs, andere moderieren Workshops zu Mitarbeiterbefragungen oder arbeiten mit Teams an der Zusammenarbeit. Das Methodencamp bietet einen Rahmen, in dem diese Erfahrungen zusammenkommen und weiterentwickelt werden.