Wie im physischen Raum ist es auch im digitalen Raum im Rahmen von Meetings, Workshops und Schulungen wichtig, Inhalte und Prozesse sichtbar zu machen. Das ist ein zentrales Element der Playdaktik©. Unser Medium hierfür ist ein digitales Arbeitsboard. Wir nutzen vor allem Conceptboard, aber auch Mural oder Miro kommen ab und an zum Einsatz. Daneben gibt es aber noch weitere Möglichkeiten, Inhalte dynamisch sichtbar zu machen. Wir laden Sie ein zu einem weiteren Blick in unser Studio in Fellbach bei Stuttgart, von welchem wir unsere Seminare jeden Tag für unsere Kunden weltweit so interaktiv und geschmeidig wie möglich gestalten.

Nicht nur in unseren Visualisierungs-Workshops kommt sie immer wieder zum Einsatz: die Dokumentenkamera. Meistens werden diese Kameras angeboten, um beispielsweise Bücher zu digitalisieren. Die meisten sind jedoch ebenso gut als Kamera einsetzbar, um Visualisierungen oder Gegenstände als Videobild verfügbar zu machen. In der einfachsten Form kann die bisherige Flipchart mit Hilfe einer Dokumentenkamera als A4 oder A3 Version (wir empfehlen Querformat) live aufgebaut oder einfach geteilt werden. So muss man auch im digitalen Raum nicht auf Handschrift und Visualisierungen verzichten.

Was war uns wichtig bei der Wahl der Dokumentenkamera:

  • Bildgröße: Wir haben zwei verschiedene Modelle im Einsatz. Die mögliche Bildgröße (z.B. bis A4 oder bis A3) ist dabei abhängig von der Länge des Kameraarms sowie der verbauten Kamera. Um dem Abhilfe zu schaffen, positionieren wir die Kameras häufig auf einer Kiste, so dass problemlos die Größe bzw. der Bildausschnitt angepasst werden kann. Ergänzend haben wir außerdem ein Ringlicht im Einsatz, so dass die Bilder oder Gegenstände mit entsprechend geringer Schattenbildung und möglichst gutem Bild geteilt werden können.
  • Autofokus: Neben der möglichen Bildgröße ist vor allem der Autofokus entscheidend. Insbesondere bei Visualisierungstrainings kommt unser Modell zum Einsatz, bei welchem wir den Autofokus direkt an der Kamera einstellen und fixieren können. Ohne diese Funktion versucht die Kamera die ganze Zeit, auf das relevante Objekt scharf zu stellen, also abwechselnd Hand, Stift und Papier. So ist es für den Betrachter ziemlich anstrengend, teilweise unmöglich, konzentriert zu folgen. Ein aktiver, jedoch sehr schneller und intelligenter Autofokus hingegen eignet sich immer dort, wo dreidimensionale Gegenstände eingesetzt werden oder die Bewegung im Raum entscheidend ist. Wir nutzen dieses Modell insbesondere, um Welcome-Charts oder vorbereitete digitale Flipcharts einzuspielen.

Für Visualisierungen kommen bei uns vor allem zwei Formen zum Einsatz. Wir lieben Stifte und Visualisieren auf Flipcharts und Pinnwänden. Die Arbeit auf kleineren Papierformaten haben wir ebenfalls schätzen gelernt. In allen Varianten sind Marker und Stifte von Neuland unsere treuen Begleiter. In Kombination mit der Dokumentenkamera sind so nicht nur schnell Welcome-Charts und digitale Flipcharts erstellt. Auch rudimentäre oder ausgefeilte Grafik Recording bzw. Visual Facilitation Konzepte lassen sich so im digitalen Raum umsetzen. Trotz aller Liebe zu physischen Stiften ist auch das iPad in letzter Zeit ein treuer Begleiter geworden um schnell „Elemente mit eigener Note“ auf digitale Arbeitsboards oder in Präsentationen zu bringen.

Diese Hard-/Software kommt bei uns zum Einsatz:

  • Conceptboard (digitales Board für kollaboratives Arbeiten)
  • IPEVO V4K (Dokumentenkamera mit manuell ausschaltbarem Autofokus)
  • Jourist DC80 (Dokumentenkamera mit schnellem Autofokus)
  • Stifte und Marker von Neuland
  • iPad Pro inkl. Apple Pencil 2. Gen.