Gefühlt haben wir im digitalen Raum zunächst Geschwindigkeit eingebüßt. Nach und nach haben wir uns jedoch eine Umgebung aus Hard- und Software aufgebaut, die es uns mittlerweile ermöglichen, teilweise sogar deutlich schneller zu sein, als dies im physischen Raum der Fall wäre. Wir laden Sie ein zu einem weiteren Blick in unser Studio in Fellbach bei Stuttgart, von welchem wir unsere Seminare jeden Tag für unsere Kunden weltweit so interaktiv und geschmeidig wie möglich gestalten.

Was für uns vor allem wichtig ist: wir möchten mit Menschen arbeiten, wir wollen über Inhalte, Emotionen und Zukunftsfragen diskutieren, nicht über technische Hürden des hier und jetzt. Umständliche Videokonferenztools und häufig einhergehende technische Probleme sind hierbei nicht gerade hilfreich. Glücklicherweise war die Entwicklung in den letzten Monaten in diesem Bereich bei vielen Tool rasant. Dennoch sind noch immer erhebliche Unterschiede zu spüren. Wenn wir uns das Videokonferenzsystem aussuchen dürfen, wählen wir immer Zoom. Natürlich gibt es hier Datenschutzdiskussionen, aber auch in diesem Punkt hat sich sehr viel getan.

Neben der Entscheidung für ein geeignetes Videokonferenztool haben wir bei uns schon früh ein weiteres Notebook für das Hosting der Session in jede Sitzung mitgenommen. Angemeldet als zusätzlicher Nutzer steuern wir über dieses Notebook Breakout Sessions, ohne am eigenen Notebook die Teilnehmenden aus den Augen zu verlieren. Wir haben mit diesem zusätzlichen Nutzer einen Blick auf das Plenum, und können und trotzdem voll auf die Teilnehmenden einer Kleingruppe konzentrieren. Ganz nebenbei haben wir so mit Hilfe einer angeschlossenen Dokumentenkamera immer eine Videokachel mit einer digitalen Flipchart im Plenum zur Verfügung. Die Steuerung dieses zweiten Notebooks benötigt am Anfang etwas Übung, sobald sich jedoch etwas Routine eingestellt hat, eröffnet es einfach tolle Möglichkeiten.

Während das zusätzliche Notebook die Komplexität auf Moderatorenseite erhöht, haben wir mit der Integration von Stream Decks die Komplexität deutlich reduziert. Im Prinzip handelt es sich um ein Paneel mit frei programmierbaren Tasten. Mit einem Tastendruck können wir so die zentralen Funktionen unserer Videokonferenzsoftware steuern: Ton an oder aus, Bildschirm teilen, Chat öffnen und schließen, …. Auch unser Licht und Ton lässt sich darüber deutlich schneller und einfacher kontrollieren. Zudem habe ich immer einen Blick auf die Prozessorauslastung oder eine Stoppuhr. Alle Tasten sind so eingestellt, dass sie funktionieren, egal welches Programm derzeit im Vordergrund ist.

Diese Hardware kommt bei uns zum Einsatz:

  • Elgato Stream Deck